So kombinierst du einen Trenchcoat

So kombinierst du einen Trenchcoat

Nachdem es in den letzten Wochen um das Thema Leo-Muster, Snake-Prints und der Trendfarbe Khaki ging, widmen wir uns heute einem weiteren Modeklassiker unter den Fashion Trends – dem Trendcoat. Bereits seit 100 Jahren ist dieser Mantel Bestandteil unserer Garderobe und mittlerweile zĂ€hlt dieser zu den Must-Haves in jedem Kleiderschrank. Woher der Trend kommt, was ihn so besonders macht und wie ihr ihn zu den Jahreszeit kombinieren könnt, erfahrt ihr heute – inklusive Outfitideen und Shoppinglinks.

Wie kombiniert man einen Trenchcoat?

Keine andere Jacke sieht so elegant, zeitlos und schick aus und lĂ€sst sich zudem auch noch vielseitig kombinieren. Der Trenchcoat findet ĂŒberall seinen Einsatzbereich – ob lĂ€ssig mit Jeans und Sneaker in der Freizeit, elegant zum GeschĂ€ftstermin oder zu einem schönen Kleid als Abend-Look.

Styling-Regel:
Der Trenchcoat bleibt immer offen. So verliert er nicht an LĂ€ssigkeit und sieht alles andere als zugeknöpft und spießig aus. Wenn es kalt wird, binde den Mantel zusammengeschlagen mit einem Knoten mit dem GĂŒrtel fest.

Der Freizeitlook mit Trenchcoat und Sneaker

Locker ĂŒbergeworfen sieht der Trenchcoat mit Sneaker und einer Jeans super lĂ€ssig aus. Der Mantel verleiht deinem Outfit eine elegante Note, ohne dass es zu klassisch wird. Ein Print-Shirt, aber auch ein unifarbenes Shirt bieten sich ideal unter den Coat an. Auch ein Sweater oder ein Hoodie passen zum Freizeitlook unter den Trenchcoat und sorgen so fĂŒr einen Stilbruch.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von BabĂș Magazine (@babu_mag) am

Trenchcoats und Kleider

Auch Kleider lassen sich ideal im FrĂŒhling und Sommer mit einem Trenchcoat kombinieren. Um harmonische VerhĂ€ltnisse zu schaffen, sollte der Coat lĂ€nger sein als das Kleid. GrundsĂ€tzlich ist zu beachten: Wenn das KleidungsstĂŒck gemustert ist, solltest du auf schlichten Mantel zurĂŒckgreifen.

Die richtigen Stoffe und Farben zur Jahreszeit

Vor allem zur Übergangszeit, also im FrĂŒhling und Herbst findet der Trenchcoat seinen Einsatzbereich. Wenn die Temperaturen schwanken zwischen kalt und warm, das Wetter unbestĂ€ndig ist und man einfach nicht weiß, was man anziehen soll. Gerade an regnerischen Tagen ist ein Trenchcoat die richtige Wahl, da die meisten MĂ€ntel aus einem wasserabweisendem Material bestehen und die Tropfen nur so abperlen. Im FrĂŒhling setzt man auf schimmernde Stoffe in sommerlichen Farben, im Herbst dagegen auf wetterfeste Materialien mit dunklen Farben.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von FASHION COMMUNITY | LUXURY (@stylemilkshake) am

Trenchcoat – der Klassiker in Erdtönen

Ein Evergreen ist der Trenchcoat in erdigen Tönen wie Beige, Creme oder Khaki. Diese Farbe lĂ€sst sich sowohl zu jeder Jahreszeit, als auch zu jeder Gelegenheit tragen und machen den Mantel außerdem zu einem Kombinationstalent. Auch schwarze Trenchcoats sieht man immer mehr im tĂ€glichen Gebrauch. Diese wirken allerdings strenger.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von FASHION COMMUNITY | LUXURY (@stylemilkshake) am

Wasserfeste Materialien und dunkle Töne fĂŒr den Herbst

Der Trenchcoat lÀutet die Herbstsaison mit den ersten Regentropfen ein. Mit dem Herbst Àndern sich die Farben des Mantel in erdige und dunkle Töne. Auch das Material wird von robusten und wetterfesten Stoffen ersetzt: Vor allem Trenchcoat aus Leder finden ihren Einsatz, da sie wasser- und windfest sind. Ein beliebtes Muster im Herbst ist das Karomustrer bzw. der Glencheck. Es ist als Allover-Look zu finden, oder auch als Akzent im Design eines Trenchcoats. Ein heller Trechcoat zu einem dunklen Look ist ebenfalls eine mögliche Kombination. So wird der Coat durch den Kontrakt hervorgehoben.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Λ L I N E (@aline.kaplan) am

Leichte Stoffe und sommerliche Farben fĂŒr den FrĂŒhling?

Auch im FrĂŒhling, und selbst wenn es trocken bleibt, ist ein Trenchcoat die richtige Jackenwahl. Leichte Materialien in hellen, pastelligen oder gar knalligen Farben runden jeden FrĂŒhlingslook ab. Bei knalligen Modellen sollte der Look allerdings schlicht gehalten werden, damit die Teile nicht miteinander konkurieren und den Look nicht bunt und billig wirken lassen. Eine Outfitidee findest du in diesem Beitrag.

Die richtige Passform

Je nach Körperbau eignen sich bestimmte Formen und Schnitte eines Trenchcoats besonders gut. Kleine Frauen verlĂ€ngern das Beim optisch mit einer LĂ€nge bis mitte Oberschenkel. Kurvige Frauen sollten auf eine schlichte Form setzten. Wobei große schlanke Frauen mit Details im HĂŒftbereich, z.B: durch einen GĂŒrtel, eine weiblichere Silhouette zaubern können.

Was sind die Trenchcoat Trends 2020?

Oversized Trenchcoat

Der Oversized Trend zieht sich nahezu durch den gesamten Kleiderschrank. Auch Trenchcoats in einem XXL-Look bleiben nicht aus. Weite Taillen und knöchellange Schnitte machen den Trend aus und erinnern uns an die boxy Silhouette eines Herrenmantels der 80er-Jahre. Aber trotz der maskulinen Passform sorgen Details wie verschmĂ€lerten Armel und Spitze fĂŒr eine weiblichen Note. Zudem unterschreichst du deine Weiblichkeint durch ein sexy Styling unter dem Mantel.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von STYLE AND THE BEACH (@styleandthebeach) am

Trenchcoats aus Leder

Leder ist und bleibt auch dieses Jahr wieder heiß im Rennen. Neben Blusen und Kleidern sieht man nun auch die Trenchcoats in einer Ledervariante – ob nun aus echtem Leder oder einer veganen Alternative. In zarten Tönen wie Creme oder einem Cognac wirkt der Coat minimalistisch und modern. Aber auch eine Ton-in-Ton Variante mit farbigen Accessoires sorgt fĂŒr eine spannende Zusammensetzung.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von FASHION COMMUNITY | LUXURY (@stylemilkshake) am

Trenchcoat als Kleid

Das der Trenchcoat ein It-Piece ist, beweist nun die Variante ohne Ärmel. Ob als Long-Weste oder als Kleid. So wird der Trenchcoat dieses Jahr neu interpretiert und sorgt selbst im Sommer fĂŒr einen fancy Look.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von MYKKE HOFMANN (@mykke_hofmann) am

 

Die schönsten Trenchcoats zum Nachshoppen

Geschichte des Trenchcoats

Seinen Anfang findet der Trenchoat 1897 mit Thomas Burberry, den englischer Gentlemen’s Outfitter und GrĂŒnder von Burberry. Mit dem atmungsaktiven und wetterfesten Stoff Gabardine legte Burberry den Grundstein. Die Dichte des Gewebes weist Wasser ab. Die Zusammensetzung ist besonders robust. So fand der Trenchcoat erstmals im MilitĂ€r seinen Gebrauch und wurde 1914 in die AusrĂŒstung der britischen Armee integriert. An den Schlaufen, die sich an den Schultern befinden, trugen die Offiziere zu seiner Zeit ihre Abzeichen.

Vom MilitÀr in die Modewelt

Sein DebĂŒt in der Modewelt hat der Trenchoat aber vielmehr Filmen wie Casablanca und Breakfast at Tiffany’s zu verdanken. So war der Sprung auf den Laufsteg nicht mehr weit. Heute zĂ€hlt Burberry noch immer zu den bekanntesten Marken fĂŒr Trenchoats und prĂ€sentiert jedes Jahr auf den Fashion Shows den Klassiker in neusten Kreationen und Designs. Immer noch wird das Gewebe Gabardine in der Burburry-Fabrik in Nordengland gewonnen. Verbesserten Techniken und Prozesse machen die Herstellung des High-End-Mantels zwar schneller und einfacher, doch es werden immer noch ĂŒber 100 Arbeitsschritte verwendet, mit einer Herstellungsdauer von 3 Wochen, was den hohen Preis des Trenchcoats ausmacht.

Was macht den Trenchcoat so besonders?

Der Trenchcoat hat charakteristische Merkmale, die nach 100 Jahren immer noch an dem Mantel wiederzufinden sind. Dies zeigt, wie zeitlos der Trenchcoat ist und man den Modeklassiker definitiv ĂŒber eine lange Zeit als Investition in einer gute Garderobe zĂ€hlen kann.

Material – Woll-Gabardine

Dank des Woll-Gabardines, welches aus Twill-Garn gewebt wird, ist der Trenchcoat witterungsbestĂ€ndig und atmungsaktiv und somit ideal fĂŒr die Übergangszeit. Noch heute ist das Material aus Twill-Garn ein Markenzeichen von Burberry. Da es aber ein teures Material ist, findet es nur bei High-End-Marken seinen Gebrauch. GĂŒnstige Alternativen bietet eine Baumwollmischung aus Popeline und Twill-Weben.

Die Zweireihige Knopfleiste

Das wohl typischste Merkmal des Trenchoat ist die doppelreihige Knopfleiste, welche meistens aus Hornknöpfen besteht. Mittlerweile gibt es aber auch schlichte oder farbige Knöpfe, die zum Stil und Tönung des Mantel passen.

Der GĂŒrtel

Neben der Knopfleiste sorgt der GĂŒrtel ebenfalls fĂŒr einen typischen und prĂ€gnanten Look der Trenchcoats. Man munkelt, dass diese frĂŒher fĂŒr den Transport von Handgranaten bedacht waren. Doch heute dient der GĂŒrtel zum Binden des Mantel und sorgt somit fĂŒr eine schöne und weibliche Silhouette. Oftmals findet man an den Ärmels ebenfalls Schnallen, die im gleichen Stil des GĂŒrtels angebracht sind.

Der Koller

Ebenfalls beliebt ist der sogenannte Koller. Dieser ist eine zweite Lage Stoff ĂŒber der Schulter- und RĂŒckenpartie, die dafĂŒr sorgt, dass der Regen besser ablĂ€uft. Heutzutage sieht man den Koller in Mustern und Farben, die den Trenchcoats eine besondere Note geben.

Der Schulterriegel

Der Schulterriegel wurde ursprĂŒnglich aus praktischen GrĂŒnden fĂŒr das MilitĂ€r in’s Leben gerufen. Er dient als Rangabzeichen oder um nĂŒtzliche Dinge wie FernglĂ€ser oder andere AusrĂŒstung anzubringen. Heute erfĂŒllt er nur einen Ă€sthetischen und charakteristischen Zweck.

Einen Kommentar hinterlassen

Hinterlasse einen Kommentar Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht