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Behind the Scenes Fotoshooting mit Dockers

Zwei Wochen ist es nun her und so langsam lässt die Euphorie nach und der Alltagsstress kehrt ein. Dennoch wollte ich noch einige Worte zu der tollen Erfahrung als Model für eine große Brand wie Dockers zu sein und euch ein paar Behind the Scenes von dem Tag am Set zeigen.

Doch zuerst ein paar persönliche Worte und Gedanken: 

Man ist so schön, wie man sich fühlt und nicht die perfekten Modelmaße sind ausschlaggebend für deine Schönheit.

Wie bin ich an den Job gekommen, wenn ich doch mit eine Größe von gerade mal 1,60, unreiner Haut und körperlich wahrscheinlich im meiner schlechtesten Form jemals bin?
Genau das habe ich mich tatsächlich gefragt und auch die ganzen Woche bis zum Shooting immer wieder angezweifelt. Was ist, wenn die Agentur etwas anderes erhofft hat? Was ist, wenn ich nicht schlank genug bin? Was ist, wenn die Make Up Artistin meine Augenringe und Pickel nicht überschminken kann? Was ist, wenn der Fotograf genervt ist, meinen Speck bearbeiten zu müssen?
Und dennoch hat meine Person durch meinen Instagram Profil überzeugt. Mir wurde von seitens der Agentur gesagt, dass ich gebucht wurde, weil ich so zart bin. Das Wort zart hatte ich vorher nie mit mir in Verbindung gebracht.

Meine eigene Erfahrung, nach dem jahrelangen Bloggen und das Stehen vor der Kamera, hat mich aber auch gelehrt, dass alles eine Frage des Winkels, der Pose und des Körpergefühls ist. Man ist eben so gut, wie man sich fühlt. Und sobald die Kamera auf mich gerichtet ist, bin ich direkt fokussiert und voll da. Und ich sage euch das, weil ich sonst sehr viele Schwierigkeiten habe, mich zu konzentrieren. Aber in dem Moment ist jeder Pickel vergessen und wichtig ist, dass man sich wohl fühlt. In seiner Haut und mit dem Fotografen.  

Bei diesem Shooting waren natürlich mehr als nur der Fotograf am Set und alle Augen waren auf dich gerichtet. Aber gerade das hat mit dem Team und dem Fotografen super und professionell geklappt und die ersten Ergebnisse, die wir gesehen haben, waren mehr als nur toll!

Insgesamt waren wir drei Models, der Fotograf, eine Make Up Artistin und drei Personen von der Agentur. Auch Sven hat mich begleitet und unterstützt. Ihm sind also die vielen Behind The Scenes Bilder zu verdanken.

Wie ihr euch denken könnt, sind wir mit Haare und Make Up angefangen und in der Zwischenzeit haben alle kräftig mit angefasst, die Outfits zusammengesucht, das Licht aufgebaut und die Grundversorgung aus Heißgetränken und Frühstück wurde organisiert.

Am späten Abend vorher in Berlin angekommen, war ich selbst seit 6:30 auf den Beinen, doch die letzten beiden Stunden habe ich kaum noch schlafen könne. Nicht vor Aufregung, sondern vor lauter Angst zu verschlafen 😀

Während also einer von uns im Make Up war und der andere am Set geshootet wurde, hatte der dritte eine kurze Verschnaufpause und konnte sich ausruhen, was essen oder sich mit dem restlichen Team austauschen.

Auch zu dritt standen, oder besser gesagt, saßen wir mit unseren Dockers Schuhen vor der Kamera. Jenny und Pasquale waren übrigens die anderen Model für das Shooting mit Dockers.

So ging es also von Set zu Set, von Raum zu Raum, von Model zu Model und Outfit zu Outfit, bis wir am Nachmittag alle Schuhe durch hatten. Vier Outfits mit den Dockers Schuhen waren es insgesamt nur bei mir. Es wurde auch schon dunkel, aber wir waren ja mit genug Fotolicht versorgt, sodass wir noch in der Dämmerung die letzten Bilder machen konnten.

Ein ganz schön langer Tag also. Und trotzt, dass er so lang war, war ich voll da, voller Begeisterung und guter Laune, dass ich kaum etwas essen konnte und kein bisschen Müdigkeit oder Anstrengung empfand. Selbst als es am gleichen Abend von Berlin nach Osnabrück zurück ging, war ich hellwach und voller Freude eine so coole Erfahrung mitgenommen zu haben. 

Neben der lockeren Atmosphäre zwischen uns allen hat mir mit am meisten die Location gefallen – ein altes Loft mit vielen coolen Zimmern, wo man in jeder Ecke etwas entdecken konnte. Solche coolen Orte und auch der Tag selbst, hat mich wieder einmal dazu motiviert und in Erinnerung gerufen, dass ich gerne weniger hinter der Kamera stehen möchte, sondern auch selbst die Planung eines großen Fotoshootings in die Hand nehmen möchte. Im Grundgenommen mache ich dies selbst ja schon für meinen Blog und meinen Instagram Kanal, doch ich will dies auf einem viel größeren Level machen.

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