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24 Stunden in Ponta Delgada | Leben auf São Miguel | C'est Levi Travel Blog

24 Stunden in Ponta Delgada

Auch wenn unsere Reise auf die Azoren schon 2 Monate her ist, schwelge ich noch immer in Erinnerungen an diese wunderbare Insel. Das sieht man auch auf meinem Instagram Account, der nach wie vor voller Eindrücke des Urlaub zeigt. Dazu muss man auch sagen, dass es auf den Azoren deutlich mehr zu sehen gab, als in unserem vorherigen Türkeiurlaub.

Insgesamt waren wir 8 Tage auf den Azoren. Mein Rat direkt vorweg – bucht eure Reise rechtzeitig. Wann das ist, kann ich nicht genau sagen. Aber einen Monat vorher ist fast schon zu wenig. Wir hatten wenig Glück bei Airbnb, denn die besten Unterkünfte waren bereist vergriffen. Da wir bekanntlich sehr auf außergewöhnliche Zimmer stehen, war die Auswahl nicht mehr so groß. Daher waren wir über die 8 Tage in 4 unterschiedlichen Unterbringungen. Dies muss nicht unbedingt schlecht sein – ganz im Gegenteil. Wir haben so alle zwei Tage neue Orte gesehen und uns vom jeweiligen Charme der Hotelzimmern und Villas beeindrucken lassen. Doch dazu folgen weitere Beiträge nach und nach mit meiner persönlichem Empfehlungen und natürlich auch mit Fotos.

Im heutigen Beitrag soll es aber vorerst um unseren ersten Stop der Hauptstadt der Insel São Miguel gehen. Hier landeten wir von Frankfurt Hahn direkt und ohne Umstieg und hier find unsere Reise an. Nachts angekommen ging es für uns erstmal ins Bett, aber am nächsten Tag startet wir unsere Entdeckungstour durch Ponta Delgada. Hierzu kann ich direkt einwerfen, dass alles per Fußmarsch erreichbar ist. Zur Not kann man auch zu einem guten Preis ein Taxi nehmen. Ein Auto war (so kurzfristig) unverschämt teuer und am Ende waren wir auch günstiger mit dem Taxi unterwegs. Der Nachteil: Wir haben die Insel nicht so erkunden können, wie wir es wollten. Der Vorteil: Wir haben umso mehr unsere Unterkünfte genießen können und mal die Beine hochgelegt.

, Doch kommen wir jetzt zu Ponta Delgada und meinen Tipps für eure 24 Stunden in der kleinen Hafenstadt auf São Miguel.

Ganz typisch und überall zu finden ist die manuelistische Architektur. Dieser Baustil zieht sich durch die ganze Insel und wird auch als die Atlantische Gotik bezeichnet.

Zentrum der Stadt:

Portas da Cidade – die Tore der Stadt

Unmittelbar neben Câmara Municipal de Ponta Delgada, dem Rathaus der Stadt und der São Sebastião Kirche.

 

Von dort aus kann man in alle Himmelsrichtungen spazieren.
Alle Wege führen entlang der typischen Architektur und so kann man bei einem Spaziergang die historischen Bauten bewundern. 

Unsere Route führte uns gegen in den Süden – zum Hafen der Stadt. Ein kleiner unscheinbarer Hafen mit lieblosen Restaurants. Das einzige optisch ansprechende Restaurant Cais Da Sardinha, direkt am Wasser gelegen in Richtung der Festung. Doch leider hatten wir kein Glück, da alle Tische bereits reserviert waren. Hier sind übrigens auch die Siesta Zeiten zu beachten.

Mehr Glück haben Urlauber (und Einheimische), die eine Abkühlung brauchen. Direkt am Hafen in einem abgetrennten Bereich liegt eine Badezone im Ozean, sowie ein Schwimmbad.

Nördlich direkt an der Universität ist ein schönes Baugebiet mit traumhaften Villen. Ein Spaziergang lohnt sich, denn hier liegt die wohlhabende Gegend und bietet einen Kontrast zu den alten Bauten der Stadt. 

Wer will kann von dort aus in Richtung Palácio de Sant’Ana und über die Colégio dos Jesuítas Kirche wieder in den Süden laufen. 

Am Palácio da Conceição sollte man unbedingt vorbei. Ein historisches Gebäude in einem strahlendem Blau vereint im manuelistischem Stil. Dort angelangt seid ihr auch wieder im Geschehen und findet viele Cafés und Restaurants. Das Casa das Palmeiras ist ein Haus, dass mich besonders fasziniert hat. Dieser Gebäude beinhaltet neben wenigen Hotelzimmern das Restaurant Singular Bistro mit einem ganz besondere Flair. Innen sehr stilvoll und historisch aufgebaut, draußen unter Palmen mit schöner Musik und Lichterketten über den Köpfen. Doch der Schein trügt. Auch wenn die Atmosphäre etwas anderes vermuten lässt, ist das Essen (für den Preis) leider gar nicht zufriedenstellend. Es reicht höchstens für einen netten Cocktails- oder Weinabend. Aber die Stimmung ist einmalig!

Und da wir schon beim Essen sind, folgt eine positive Resunanz zu guter letzt. Das Café Central ist eine absolute Empfehlung für den Start in den Tag oder einen Snack zwischendurch. Von traditionellem Frühstück mit lokalem Käse und Marmeladen über Wraps und Pommes.

UND: Das beste Eiskaffee, dass ich je getrunken habe!

Wie der Name es schon vermuten lässt, liegt es direkt im Herzen Ponta Delgada am Stadttor und an der großen São Sebastião Kirche. Während des Essens kann man das Geschehen der Stadt beobachten und hat es zu allen Punkten nicht weit.

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