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Die Suche nach den besten Photospots | Tbilisi | Die Chroniken Georgiens | C'est Levi

Die Suche nach den besten Photospots

Alle Blogger, die diesen Text lesen, werden mir vermutlich zustimmen, wenn ich sage: Urlaub geht nicht ohne Arbeit.
Denn gerade an neuen, besonderen und schönen Orten auf der Welt, wird von uns die Kamera gezückt und drauflosgeschossen. Auch im Urlaub bleibt die Arbeit nicht aus. Doch warum ist das so?

Viele in meinem Umfeld und sogar einige meiner Freude verstehen nicht, warum ich kiloweise Outfits in meinen Koffer mit in den Urlaub transportiere, warum ich neben des Sightseeings immer die Augen offen halte und nicht selten der Satz fällt: Das ist ein Shooting Spot.

Ich selbst bürde mir im wohlverdienten Urlaub, der aktuell auch noch viel zu selten kommt, Arbeit auf. Nicht nur mir, sondern auch Sven, der DER Mann hinter der Kamera ist. Statt die Füße hochzulegen, wird nach einem attraktiven Ort gesucht, das passende Outfit zusammengestellt und drauf los geshootet.

Die Suche nach den besten Photospots

Das Wort Sucht oder auch Drang umschreiben dieses Phänomen, was uns Blogger verfolgt, wohl ganz gut. Die Suche nach einem tollen Ort für ein tolles Bild. Ob nun um sich oder etwas zu präsentieren beziehungsweise zu vermarkten oder auch einfach nur, um etwas Inspiration in die Social Media Welt zu bringen.

Nicht nur, dass man von den unterschiedlichsten Influencern, auf neue Orte aufmerksam gemacht wird und danach strebt dorthin zu reisen, selbst die Urlaubsorte werden bereits im Vorfeld nach diesen Kriterien ausgewählt. Und auch ich bin ein Teil dieser verrückten Welt und kann mich da nicht ausschließen.

Georgien überzeugte mich aufgrund eines Influencer Pärchen aus Moskau, genauso wie unser nächstes Reiseziel die Azoren. Fuerteventura wurde gewählt, weil unsere Villa sehr, wie ich gerne sage, shootable war und das Land so facettenreiche Spots bot.

Man kann die ganze Influencer Welt mögen oder nicht. Dabei mitmachen oder auch nicht. Doch man kann sie auch aus anderen Winkeln betrachten.

Aus der kreativen Sicht. Die Sicht des Creators, ob schon beim wählen des Reiseziels mit den passenden Outfits. Die Suche nach einem Ort, der den Look oder ein Produkt in einer besonders schönen, spannenden und passenden Atmosphäre zeigt. Die Idee, das Gefühl und den Gedanken (verständlich) in Worte zu fassen und damit einen anderen Menschen ein visuelles Bild davon zeigen, ihn zu inspirieren, zum Nachdenken zu animieren oder einfach nur für einen Austausch zwischen Gleichgesinnten oder auch völlig fremden Menschen mit unterschiedlichen Ansichten aus der ganzen Welt

Dazu muss man eben hinzufügen, dass trotz der Arbeit in Form von Planung, Konzeption, Umsetzung und Nachbearbeitung während des Urlaubs immer eine Passion dahinter steckt. Die Passion eine Inspiration zu schaffen, ob als Outfitinspiration, Urlaubsort oder einer leckeren Speise. Ohne Spaß und diesem kreativen Reiz in einem fremden Land etwas zu kreieren, würde (mir persönlich) das ganze weniger Spaß machen.

Und so „opfere“ ich gerne meinen Urlaub für den perfekten Spot für euch, als Inspiration. Aber auch für mich, um mich daran zurückzuerinnern, meiner Kreativität ihrem Raum gegeben zu haben, um Neues zu gestalten, um stolz zu sein und etwas Erschaffen zu haben.

Hinter den Kulissen

In unserem Georgien Urlaub im April kam unsere die Kamera ebenfalls häufig zum Einsatz. Dank unserer Freunde als Begleitung, seht ihr ein paar Behind the Scenes Aufnahmen unseres Shooting an den Säulen der Chronik Georgiens. Einige Spots wie Sehenswürdigkeiten oder bekannte Straße kann man vorab auf Google finden, sodass man den passenden Look an hat. Oder wie ich zum Umziehen im Rucksack – vorher mit der Location abgestimmt. Vorab prüfen wir per App, wo sich die Sonne zu welcher Uhrzeit am Spot befindet, um das passende Licht und Emotionen im Bild festzuhalten.

Ein kurzer Lichttest und für ca. 15 Minuten den Kamerablick aufgesetzt und volle Konzentration. Trotz dass meine Freundin Bedenken hatte, es würde anstrengend, wenn ich an jedem Ort Fotos machen möchte, war es doch sehr witzig und so stand auch sie hinter und vor der Kamera – ebenso wie Sven und ich.

 

Comments

  • 5. Juli 2019
    reply
    Richard & Hugo

    Ihr seid halt einfach ein extrem geniales Team, Chapeau! 😉

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