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Let’s Start Something New

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Something

New

Ein neues Jahr fängt an. Die Jahresziffer ändert sich von 18 auf 19. Alle Zähler sind wieder auf Null gesetzt. Und so setzen einige auch ihr Leben auf Null. Im neuen Jahr soll alles besser werden. Alles schlechte ist durch die Änderung der Jahreszahl abgeschüttelt und vergessen. Ab jetzt wird ein neues Kapitel geschrieben. Nein, es wird sogar ein ganzes/neues Buch geschrieben! Die Seiten sind leer, ungeschrieben. Neben der neuen Denkweise, der Optimistischen, werden auch die Dinge neu angegangen.

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Doch können wir Menschen eigentlich von Nun auf Gleich unser Leben umkrempeln und bei Null anfangen? Auf einer ganz leeren Seite? Ohne zu wissen, was uns erwartet? Ganz unvoreingenommen? Die Antwort ist – nein.

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R

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Abgesehen davon, dass man sein Glück nicht vom Jahreswechsel abhängig machen sollte, sollte man sich im klaren sein, dass nichts aus der Welt ist. Dass man immer noch der Mensch ist, der man war. Zwar kann man einen Schlussstrich ziehen. Man kann aus seinem Leben ausbrechen, seinen Job und seine Wohnung kündigen. An einem Ort, wo man niemanden kennt, neue Bekanntschaften schließen und ein neues Kapitel aufschlagen. Aber eines ist Gewiss. Eine Person ändert sich nicht von jetzt auf gleich. Nur der Ort hat sich geändert. Die Menschen. Aber nicht die Person. Die Probleme sind immer noch da. Sie ist nur vor ihnen weggelaufen. Aber sie werden sie einholen. Das Hirn ist nicht gelöscht. All die Erinnerungen, all die Ängste und negativen Erfahrungen sind nicht gelöscht, wie bei einer Festplatte. Sie sind vielleicht nicht mehr auf dem Desktop, aber noch im Papierkorb und sie sind immer noch abrufbereit. Und selbst wenn dieser auch geleert ist, wird es eine Intelligenz geben, die weiß, wie man sie wieder ans Licht bringt.

Nach wie vor werden die bisherigen Erfahrungen, die man bis dato gesammelt hat, auch die neuen Entscheidungen beeinflussen. Dafür haben wir eben unser Gedächtnis. Nicht nur, um sich Geburtstage und ein Passwort zu merken, sondern um Erlebnisse festzuhalten und schlussendlich aus diesen zu lernen. Ganz gleich ob positiv oder negativ.

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Ein neuer Job, eine neue Stadt ein neues Leben – natürlich verhilft das neue Erinnerungen und Erfahrungen zu sammeln. Mehr zu erleben, mehr auszuprobieren, mutiger sein als zuvor. Etwas zu tun, was man sich bisher nicht getraut hat und über sein Schatten zu springen. Und vielleicht verhilft dies auch zu einer neuen Lebenseinstellung. Doch ist dies kein weißes Blatt, sondern eine Fortsetzung, des Menschen an einem anderen Ort.

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Fang nicht ein neues Buch an. Verwirf nicht alles, was war. Denn das Buch ist geschrieben. Aber nicht zu Ende. Es kann immer eine Wendung geben, wie bei einem spannendem Krimi oder Roman. Du bist das Buch und du wirst kein neues Buch mehr sein. Aber dafür kannst du die Geschichte so weiterschreiben, wie du es möchtest. An einem anderen Ort, mit anderen Menschen, mit neuen Zielen und Ideen.

Versteife dich nicht auf das neue Jahr. Warum warten? Warum soll es im neuen Jahr besser werden? Warum nicht jetzt sofort? Jeder Tag ist eine Chance ein neues Buch zu schreiben. Schreib nicht weiter, bis das Buch weniger und weniger Seiten hat. Mach ab sofort eine Wendung. Im Buch. In deinem Leben. Wir leben in so einer schnelllebigen Welt, dass man keine Zeit verstreichen sollte.

Let’s start something new! Now!

Warum wir Menschen diese Art von Vorsätzen im neuen Jahr dennoch brauchen und was die top Vorsätze sind, erfahrt ihr in nächsten Beitrag.

Comments

  • 6. Januar 2019
    reply
    jenny

    Super geschrieben, dein blog gefällt mir total gut.

    Liebste grüße aus hamburg,
    jenny

    http://changeable-style.com 

  • 4. Januar 2019
    reply
    Laura

    Ohja ich finde du hast total Recht, am Besten ist es wenn man sofort etwas ändert und nicht wartet bis zum nächsten Jahr.

    Liebe Grüße
    Laura von Lauras Journal

  • 4. Januar 2019
    reply
    Tascha

    ABsolut !! Da stimme ich dir voll und ganz zu, ein toller Artikel. Ich bin auch der Meinung, dass jeder der den Anstoß eines neuen Jahres braucht, dieses gerne dafür nutzen soll, etwas zu verändern. Aber das Grundgerüst bleibt. Ich finde es gut sich im positiven zu verändern , aber nicht komplett zu vergessen wer man ist. D

    <toll geschrieben
    Liebe Grüße
    Tascha
    http://www.taschasdailyattitude.com 

  • 2. Januar 2019
    reply
    Katharina

    Preach! Was für ein toller Blogbeitrag, meine Liebe! Ich bin zwar defintiv für Neujahresvorsätze in Form von längerfristigen Zielen, allerdings kann das auch jederzeit zwischendrin passieren. Man ist als Mensch ja stetig im Fluss, in der Veränderung, in einem fortwährenden Wandel…
    Aber dieses ewige „new Year, New Me“ Ding bin ich auch überdrüssig. Es ist wichtig, dass einen das Leben zeichnet und seine Spuren hinterlässt, es ist wichtig, dass man sich entwickelt und die Seiten nicht leer bleiben.
    In diesem Sinne nochmal: Danke für den schönen Artikel! 😉
    Alles Liebe,
    Katharina ♥

    • 3. Januar 2019
      reply
      C'est Levi

      Genau so sehe ich es auch. Alles geht so schnell heutzutage. Die Ziele sind vielleicht zum Ende des jahres längst veraltet.

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