Paris Traveldiary und nützliche Fakten

Neues Jahr, neue Reise – meine erste ging nach Frankreich und heute gibt es dazu mein Traveldiary aus Paris , sowie ein paar Sachen, die ich über die Stadt mitnehmen konnte.

Nach einem viel zu kurzem Wochenende – wie immer, melde ich mich bei euch mit meinem Paris Traveldiary zurück! Einen Look aus Paris habe ich euch bereits in diesem Beitrag gezeigt. Und bereits noch diesen Freitag wird den nächsten Fashion Beitrag geben und noch ein paar schöne Fotos auf Instagram.

Vorweg muss ich sagen, dass es mein erstes Mal in Paris war. Ich hatte mich vorher so gar nicht erkundigt, was ich alles sehen und besuchen möchte. Hier und da habe ich zwar Input bekommen, doch habe ich mich – aufgrund von sehr viel Arbeit – nicht weiter damit auseinander gesetzt. Ich dachte, ich lasse mich dann überraschen und folge einfach meinen Reisebuddies, die in diesem Fall meine Mama und mein Bruder waren.

Das erste Problem war schon, dass ich meinen Koffer im letzten Moment gepackt habe und einfach nicht wusste, was ich mitnehmen soll. So wurden es 30 kg voller Kleidung, Schuhen und alles, was man ebenso braucht, aber eigentlich doch drauf verzichten könnte. Zum Glück habe ich einen starken Bruder und musste meinen Koffer nicht selber schleppen. Nochmal danke an dieser Stelle Bro – du bist der beste. Aber du ließt den Blog ja eh nicht 😀 Aber nun zu meinem Paris Traveldiary.

Mein Paris Traveldiary

Nachdem wir also in unserer Unterkunft in Paris angekommen waren, spazierten wir zum Arc de Triomphe und die Avenue des Champs-Élysées entlang. Für mich persönlich kein Highlight, weil ich einfach diese Läden zu überfüllt finde und viel lieber Online bestelle. Dann ging es in Richtung Eiffelturm, wo dieses schöne Foto entstand.

 

Am nächsten Tag machten wir uns mit einem der unzähligen Hop-on Hop-off Bussen auf, um durch Paris zu fahren. Das Wetter war sehr wechselhaft. Mal hat es geregnet, mal schien die Sonne. Es war aber insgesamt eine schöne Tour durch Paris, wo wir viele Sehenswürdigkeiten sahen. Zugegeben habe ich gedacht, dass Paris sehr viel größer ist. Aber da ich einen sehr guten Orientierungssinn habe, wusste ich immer, wo wir sind und alles war recht überschaubar.

Paris Traveldiary und nützliche Fakten | Pont Alexandre

 

Am nächsten Tag machten wir uns ins Château de Versailles und bekamen viel historischen Input. Schade war, dass vieles nach der französischen Revolution versteigert wurde, wodurch die Räume im Versailles leider sehr leer waren. Da ich schon so viele Schlösser gesehen habe, war dies für mich leider eine Enttäuschung. Für die diejenigen, die nur wenige Tage in Paris haben, kann dies auch einfach übersprungen werden.

Viel besser und interessanter dagegen fand ich die Architektur von außen von vielen anderen historischen Gebäude, wie den Louvre, den Notre Dame und Sacré-Cœur.

Paris Traveldiary und nützliche Fakten | Schloss Versailles

Mein persönlich schönstes Erlebnis war aber das Musée des Arts Décoratifs, welches ich alleine besuchte. Mir hat es so gut gefallen, dass ich dazu einen separaten Beitrag schreiben werde und euch mit ganz vielen Bilder von wundervollen Kleidern versorgen werde. Meine Mama und mein Bruder wollten lieber in den Louvre und sich die Mona Lisa anschauen – ich eben Mode von Dior. Man merkt, ich bin kein typischer Tourist, sondern versuche diese Menschenansammlungen etwas zu meiden. Ich muss nicht alles sehen, besteigen und gemacht haben, was ein Tourist eben machen müsste. Diesen Drang habe ich gar nicht. Lieber höre oder lese ich die Gesichte und bestaune ich die altertümliche Architektur.

 

Ganz witzig war das Treffen mit Alain Delon – einen sehr bekannten französischen Schauspieler aus den 60er und 70er Jahren. Wir saßen in einem Sushi Restaurant, als er reinkam. Meine Mama hat ihn direkt erkannt und bevor wir gingen, nahm mein Bruder seinen ganzen Mut zusammen und fragt ihn auf sehr gutem französisch, ob er wohl bereit wäre, sich mit meiner Mama fotografieren zu lassen. Ich habe im nachhinein erfahren, dass es sogar ein russisches Lied über Alain Delon gibt. Es war ein sehr witziger Abend.

Als Sven zum Wochenende nachkam, machten wir nochmal eine Touri Bus Tour mit dem Big Bus. Den kann ich euch tatsächlich empfehlen. Mit dem fahren wir immer, wenn wir Städetrips machen, wie in London, Dubai oder New York. Außerdem machten wir eine Guided-Tour in die Katakomben, was wir wirklich sehr beeindruckend fanden. Dort liegen mehr Menschen, als in Paris wohnen. Ganz schön krass.

 

Gut zu wissen über Paris:

  • Man sollte immer ein Fast Lane Ticket kaufen. Wirklich immer. Ich hatte ein normales Ticket für das Musée des Arts Décoratifs vorher gekauft und habe 1,5 Stunden in der Schlang gestanden.
  • Ich habe niemanden getroffen, der kein Englisch sprach. Das Franzosen nicht gerne englisch sprechen, kann ich nicht bestätigen.
  • Die U-Bahn Stationen sind so nah beieinander, dass es sich nicht lohnt nur ein paar Stationen zu fahren. Also sehr überschaubar.
  • Paris ist immer voller Touristen. Es gibt keinen Tag, an dem Paris weniger Besucher hat. Es gibt auch keine Chance ein Foto ohne einen Touristen, der vor die Kamera läuft, zu machen. Da hilft nur Photoshop 😀
  • Für alle Fashion begeisterten ist das Musée des Arts Décoratifs ein absolutes Muss.
  • Es gibt ganz viele klasse Designer, von denen ich noch nie was gehört habe. Garantiert kann man hier gut Shoppen und gut Geld da lassen 😀
  • Von Kriminalität oder Diebstahl habe ich nicht das geringste mitbekommen. Klar habe ich meine Handtasche immer vorne getragen. Selbst Nachts habe ich mich sicher gefühlt. Dadurch dass ich so starke Kopfschmerzen hatte, mussten wir eine 24 Stunden Apotheke mitten in der Nacht suchen. Es war nichts los und alles hatte zu. Aber eine Apotheke haben wir noch gefunden.
  • Selbst Fast Food Ketten und Bars hatten um 4 Uhr morgens schon Feierabend.

Wie findet ihr meine Eindrücke und mein Paris Traveldiary?

Wie ist es bei euch, wenn ihr im Urlaub seid? Wollt ihr unbedingt alles sehen und setzt euch dadurch unter Streß? Oder genießt ihr lieber, lasst es auf euch wirken und lasst auch mal ein Must See weg?

 

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3 Kommentare

  • Lovely, Greetings from Switzerland //Sofia (…visit my blog for Scandinavian interior and style tips)

  • Love Paris <3 Greetings from Switzerland //Sofia (…visit my blog for Scandinavian interior and style tips)

  • 4 Monaten ago

    Liebe Katja,

    ich bekomme gerade wahrlich Fernweh-oder sollte ich sagen Parisweh? Anfang des Jahres war ich auch in Paris und ich habe dort mein Herz verloren. So schöne Straßen, Parks.. nette Menschen- ich bin begeistert! Und das Ticket hätten wir uns auch besser holen sollen:D Für nächstes Mal! Und deine Fotos sind ein Traum!

    Ich freue mich auf mehr von dir!

    Liebe Grüße,
    Anni<3
    https://annaverburg.com